Die Gesundformel:
Rot + gelb + grün! Täglich ein bunter
Gemüsemix frisch zubereitet liefert Ihnen alle Vitamine und Mineralstoffe, die Sie brauchen!
Ein Zusammenhang zwischen Ernährung und der Entstehung von Krebs konnte bis heute nicht eindeutig nachgewiesen werden. Wohl aber gibt es deutliche Anhaltspunkte, welcher Lebensstil und welche Risikofaktoren Krebskrankungen begünstigen. Menschen, die viel rauchen, Alkohol trinken und sich zudem ballaststoffarm ernähren haben schon deshalb ein höheres Erkrankungsrisiko, weil das Immunsystem zusehends geschwächt wird. So liegt z.B. ballaststoffarme Nahrung länger im Darm und schädliche Stoffe brauchen länger, um ausgeschieden zu werden. Faserreiche Kost aus Obst, Gemüse und Kartoffeln kann die Darmpassage dagegen erheblich beschleunigen.
Eine Ernährungsumstellung kann zwar keine Heilung bringen, aber eine medizinische Therapie sinnvoll ergänzen. Es ist nie zu spät, für sich selbst die Nahrung auszuwählen, die dem ganzen Organismus gut tut!
1. Schritt: lassen Sie schädliche Stoffe weg!
Mit großer Wahrscheinlichkeit wirkt ein zu hoher Konsum an tierischem Fett und nitratbelastetem Gemüse tumorfördernd. Essen Sie deshalb möglichst wenig Fleisch und Wurst, gönnen Sie sich lieber ab und zu Seefisch mit einem hohen Gehalt an Omega-3-Fettsäuren. Lassen Sie gegrilltes und gepökeltes Fleisch ganz weg, denn Nitritpökelsalz bildet krebserregende Nitrosamine und beim Grillen entstehen gefährliche Benzpyrene.
Verwenden Sie zum Kochen und Braten kaltgepresstes Olivenöl. Kaufen Sie Obst und Gemüse im Bioladen oder Reformhaus, denn dieses ist weniger nitratbelastet. Nitrat wird durch den Einfluss von Bakterien im Körper zu Nitrit und letztendlich zu den krebserregenden Nitrosaminen umgewandelt. Werfen Sie ranziges Fett und auch braun gewordenes Obst oder Nüsse weg. Denn das Schimmelgift Aflatoxin befindet sich bei schadhaftem Obst auch an den Stellen, die Sie nicht sehen können.
2. Schritt: Essen Sie Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente!
Ballaststoffe aus Getreide, vollwertiger Nahrung, Obst und Gemüse beschleunigen die Darmpassage und können schädliche Substanzen binden. Wenn Sie jeden Tag 3 bis 5 kleine Portionen rote, gelbe und grüne Obst- und Gemüsesorten essen, haben Sie alle Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente, die Sie brauchen. Vitamin C hemmt z.B. die Bildung von krebserregenden Nitrosaminen im Magen. Beta-Carotin und Vitamin A besitzen Schutzwirkungen gegenüber Zellen. Bevorzugen Sie vollwertige Getreide- und Brotprodukte statt weißer Brötchen und Auszugsmehl.